Beteiligungen der team energie

Gesellschafter bei eFarm

Grüne Energie vom Windpark bis zur Wasserstofftankstelle unter Verwendung der Post EEG Anlagen wie Wind oder Solarparks. Erneuerbare Energien, innovativ und echt nordisch durch regionale Wertschöpfung mit grünem Wasserstoff. Wir denken mit unserer Beteiligung an eFarm, heute schon an morgen.

Mit Windkraft tankbaren grünen Wasserstoff produzieren

 – geht nicht? Geht doch! Wie das bisher größte nachhaltige Wasserstoff-Mobilitätsprojekt eFarm in der Praxis zeigt.

Im Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein, wird mit dem von GP JOULE initiierten Verbundprojekt eine Wasserstoff-Infrastruktur von der Erzeugung – mit dem Einsatz ausschließlich Erneuerbarer Energien – über die Verarbeitung bis zur Flottennutzung in Elektrofahrzeugen realisiert. Ziel dabei ist, ein gemeinschaftliches, nachhaltiges Wirtschaften in die Gesellschaft zu bringen. In einem gemeinsamen Vorhaben grünen Wasserstoff produzieren, transportieren, verarbeiten und vermarkten ist ein ambitioniertes Vorhaben, das ein tiefes betriebswirtschaftliches und technisches Knowhow und auch Überzeugungskraft erfordert.

Grüner Wasserstoff aus Windkraft – ein Meilenstein der Energiewende

Das eFarm-Projekt stellt eine Versorgungssicherheit für 100 Prozent grünen, regional erzeugten Wasserstoff aus Wind- und Solarstrom her und bereitet so allen Bürgern und Unternehmen, die sich ein Wasserstoff-Fahrzeug anschaffen wollen, den Weg. Um den erwarteten Mobilitätsbedarf zu decken, umfasst das Projekt

  • Fünf Wasserstoffproduktionsstandorte (1,125 MW Gesamtleistung) in der Nähe zu bestehenden Windparks
  • Zwei Wasserstoff-Tankstellen in Husum und Niebüll
  • Zwei Brennstoffzellenbusse für den Linienbusverkehr (Inbetriebnahme im Dezember 2020)
  • Dreißig Brennstoffzellen-PKW mit Potenzial für mehr als 100 Fahrzeuge
Grüner Wasserstoff „Made in Nordfriesland“ für alle: 100 Prozent grün und regional produziert

Wie kommt nun der Wind in den Tank? Der über die Elektrolyseure produzierte Wasserstoff wird zunächst in mobile Speichercontainer abgefüllt und per LKW zu den beiden Wasserstofftankstellen in Husum und Niebüll transportiert. Dort wird er nochmals höher verdichtet, um Brennstoffzellen-Busse, Wasserstoff-LKW und -PKW zu betanken. Das Tanken dauert nur wenige Minuten, eine Tankfüllung reicht, um mit einem Bus etwa 350 Kilometer oder einem PKW rund 600 Kilometer zu fahren.

Die zwei Brennstoffzellen-Busse, die im Rahmen des Projektes angeschafft und im regionalen ÖPNV eingesetzt werden, sind nur der Anfang der neuen Wasserstoffmobilität in Nordfriesland: Da rund 20 weitere Investoren an dem Projekt eFarm beteiligt sind, besteht schon heute Interesse, in mehr als 100 Brennstoffzellenfahrzeuge vom PKW bis hin zum LKW zu investieren und das grüne, regionale Wasserstoffangebot zu nutzen. Damit entsteht ein echter Zusammenhang und Nutzen zwischen der erneuerbaren Energieproduktion in der Region und dem lokalen Verbrauch an Energie.

Im Jahr 2020 ging das Projekt eFarm dann in die finalen Züge der Umsetzung: Im März wurde der Spatenstich für den Bau der Wasserstoffproduktion in Bosbüll vollzogen. Zwei Monate später, im Mai, erfolgte der Spatenstich für den Bau der ersten Wasserstofftankstelle in Niebüll. Im Juni fand der Spatenstich für den Bau der zweiten Wasserstofftankstelle in Husum statt. Nach der Inbetriebnahme der ersten Wasserstoffproduktion im Juli 2020, konnte die erste Wasserstofftankstelle in Nordfriesland, nach mehreren Jahren der Planung und Entwicklung, in den Betrieb starten. Die zweite Tankstelle des eFarm Projektes in Husum wird ihren Betrieb voraussichtlich im Juli 2021 aufnehmen.